Das Benediktinerkloster Harsefeld
Von der einst vornehmsten Abtei des Erzbistums Bremen sind heute nur noch die Grundrisse an der Nordseite der Kirche sichtbar. In den 1980er Jahren legten Archäologen die Fundamente des ehemaligen Klosters frei und mauerten Teile davon wieder auf. Das Kloster Harsefeld gehörte von 1102 bis 1647 zu den geistigen Machtzentren Norddeutschlands und war als eines der wenigen Klöster seiner Zeit direkt dem Papst unterstellt.
Die Anfänge der Kirche um das Jahr 1000
Die Ursprünge des Harsefelder Kirchenbaus reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück. Bereits 969 wurde mit dem ersten Bau begonnen, der im Jahr 1001 Maria, der Mutter Jesu, und dem Apostel Bartholomäus geweiht wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche jedoch mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Brände im 13. und 19. Jahrhundert sowie Überfälle und Plünderungen im 16. Jahrhundert, unter anderem durch den Ritter Joachim Pentz, hinterließen deutliche Spuren in ihrer Geschichte.
Historische Spuren im Inneren der Kirche
Besucher finden im Inneren der heutigen Kirche Überreste der ältesten Steinkirche Harsefelds aus dem Jahr 1250. Auf der ersten Empore ist ein kleiner Mensch aus Stein zu entdecken – möglicherweise ein symbolischer Hinweis darauf, dass Kirche seit jeher von Menschen getragen wird. Solche Details machen die St. Marienkirche zu einem besonderen Ort für alle, die sich für Geschichte, Architektur und Glaubenszeugnisse interessieren.
Kunstschätze und Glaubenszeugnisse
In der St. Marien- und Bartholomäikirche Harsefeld begegnen Besucher wertvollen Glaubenszeugnissen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Noch heute werden Kinder an dem 1454 aus Bronze gegossenen Taufbecken mit seinen vier Trägerfiguren getauft. Weitere Kostbarkeiten sind die Sandsteinfiguren um 1500 mit Darstellungen von Benedikt, Maria mit dem Jesuskind und Bartholomäus, das aus Lindenholz geschnitzte Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert sowie die historischen Altarleuchter.
Die berühmte Orgel der Kirche Harsefeld
Ein besonderes Erlebnis ist die historische Orgel der St. Marien- und Bartholomäikirche. Die 1546 erbaute und mehrfach restaurierte Orgel wird von Kennern wegen ihres Aufbaus und ihres besonderen Klangs hochgeschätzt. Wer die Kirche während eines Orgelspiels besucht, erlebt den Raum in einer besonders eindrucksvollen Atmosphäre.
Sehenswertes in Harsefeld
Die St. Marien- und Bartholomäikirche in Harsefeld verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, Glauben, Kunst und Kultur. Als bedeutendes Zeugnis der regionalen Vergangenheit und als Ort gelebter Gemeinde ist sie ein lohnendes Ziel für Besucherinnen und Besucher, die Sehenswürdigkeiten in Harsefeld entdecken möchten.
Von der einst vornehmsten Abtei des Erzbistums Bremen sind heute nur noch die Grundrisse an der Nordseite der Kirche sichtbar. In den 1980er Jahren legten Archäologen die Fundamente des ehemaligen Klosters frei und mauerten Teile davon wieder auf. Das Kloster Harsefeld gehörte von 1102 bis 1647 zu den geistigen Machtzentren Norddeutschlands und war als eines der wenigen Klöster seiner Zeit direkt dem Papst unterstellt.
Die Anfänge der Kirche um das Jahr 1000
Die Ursprünge des Harsefelder Kirchenbaus reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück. Bereits 969 wurde mit dem ersten Bau begonnen, der im Jahr 1001 Maria, der Mutter Jesu, und dem Apostel Bartholomäus geweiht wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche jedoch mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Brände im 13. und 19. Jahrhundert sowie Überfälle und Plünderungen im 16. Jahrhundert, unter anderem durch den Ritter Joachim Pentz, hinterließen deutliche Spuren in ihrer Geschichte.
Historische Spuren im Inneren der Kirche
Besucher finden im Inneren der heutigen Kirche Überreste der ältesten Steinkirche Harsefelds aus dem Jahr 1250. Auf der ersten Empore ist ein kleiner Mensch aus Stein zu entdecken – möglicherweise ein symbolischer Hinweis darauf, dass Kirche seit jeher von Menschen getragen wird. Solche Details machen die St. Marienkirche zu einem besonderen Ort für alle, die sich für Geschichte, Architektur und Glaubenszeugnisse interessieren.
Kunstschätze und Glaubenszeugnisse
In der St. Marien- und Bartholomäikirche Harsefeld begegnen Besucher wertvollen Glaubenszeugnissen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Noch heute werden Kinder an dem 1454 aus Bronze gegossenen Taufbecken mit seinen vier Trägerfiguren getauft. Weitere Kostbarkeiten sind die Sandsteinfiguren um 1500 mit Darstellungen von Benedikt, Maria mit dem Jesuskind und Bartholomäus, das aus Lindenholz geschnitzte Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert sowie die historischen Altarleuchter.
Die berühmte Orgel der Kirche Harsefeld
Ein besonderes Erlebnis ist die historische Orgel der St. Marien- und Bartholomäikirche. Die 1546 erbaute und mehrfach restaurierte Orgel wird von Kennern wegen ihres Aufbaus und ihres besonderen Klangs hochgeschätzt. Wer die Kirche während eines Orgelspiels besucht, erlebt den Raum in einer besonders eindrucksvollen Atmosphäre.
Sehenswertes in Harsefeld
Die St. Marien- und Bartholomäikirche in Harsefeld verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, Glauben, Kunst und Kultur. Als bedeutendes Zeugnis der regionalen Vergangenheit und als Ort gelebter Gemeinde ist sie ein lohnendes Ziel für Besucherinnen und Besucher, die Sehenswürdigkeiten in Harsefeld entdecken möchten.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Offene Kirche: April bis September; vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 15 bis 17 Uhr
Eignung
für jedes Wetter
Zahlungsmöglichkeiten
kostenfrei
Ansprechpartner:in
Pfarrsekretärin Stefanie Bockelmann
Denkmalsweg 1
21698 Harsefeld
Autor:in
Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e. V.
Kirchenstieg 30
21720 Grünendeich
Organisation
Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e. V.
Lizenz (Stammdaten)
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