Das Naturschutzgebiet Sandentnahme Hammah ist ein 29 Hektar umfassendes Gewässer. Es liegt auf der Stader Geest nordöstlich von Hammah in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten (Landkreis Stade).
Naturschutzgebiet als Erholungs- und Lernort
Die Radwegeverbindung „Hammaher See“ verbindet den „Butterstieg“ verlaufend durch die Hammaher Feldmark mit dem Weg „Stellberge“. Auf einem Kilometer Strecke führt dieser Weg direkt am Naturschutzgebiet Hammaher See entlang. An diesem Wanderweg wurde 2023 durch den Rotary Club Stade eine Allee mit 32 Bäumen des Jahres gepflanzt. Infotafeln geben Auskunft über die Namen der Bäume. Nach einer spannenden Entdeckungstour am See lädt der Aussichtssteg mit Sitzgelegenheit zu einer kurzen Pause in idyllischer Landschaft ein. Wer den Blick über den See schweifen lässt, entdeckt vielleicht einige seiner Bewohner. Hier brüten Enten und Rallen, aber auch Graureiher und Eisvögel können zu Gast sein. Die Flachwasserbereiche, Inseln, Röhrichte und Gebüsche dienen als wertvoller Lebensraum. Um ihn und die Tiere zu schützen ist das Angeln und Baden im See untersagt. Hunde sind an der Leine zu führen.Bau einer Rotschlammdeponie legt den Grundstein
Die Geschichte dieses heute so wertvollen Naturschutzgebiets begann 1980. Eine bereits vorhandene Rotschlammdeponie sollte erweitert werden. Dafür wurden rund 2,2 Mio. Kubikmeter Sand benötigt. Abgetragen wurde das Material an der Stelle, wo heute der Hammaher See liegt. Der an der Rotschlammdeponie entnommene Boden hatte einen hohen Torfgehalt und wurde in das zukünftige Naturschutzgebiet transportiert. Das entstandene Loch wurde nicht vollständig aufgefüllt und ließ so den Raum für die Entstehung des Hammaher Sees. 1982 wurde das Gebiet bereits unter Schutz gestellt.Gut zu wissen
Autor:in
Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e. V.
Kirchenstieg 30
21720 Grünendeich
Organisation
Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e. V.
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