Die Kapellengemeinde Kranenburg war bis 1926 Teil der Kirchengemeinde Hechthausen. Während die Gemeindemitglieder die Gottesdienste in der Michaelskapelle in Kranenburg besuchen konnten, mussten die Konfirmanden für ihre Konfirmandenunterricht nach Hechthausen. Das lag von Kranenburg aus gesehen auf der anderen Seite der Oste. Sie kamen nur mit der Prahmfähre dorthin. Als 1924 das Ende des Fährbetriebs drohte, stellte die Kapellengemeinde einen Antrag auf Umpfarrung nach Oldendorf diesseits der Oste. 1926 wurde diesem Antrag entsprochen.
Die Michaelskapelle in Kranenburg entstand 1811 als Fachwerkbau in der Dorfmitte. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die baufälligen Fachwerkwände durch massiven, schlichten, roten Backstein ersetzt. Der Dachreiter über dem Westgiebel ist mit Kupfer verkleidet. Die Gestaltung des Innenraums entspricht im Wesentlichen dem Stand von 1811. Auf der Stiftungstafel von 1598 ist der Erzengel Michael im Kampf gegen den Drachen abgebildet. Der Erzengel ist auch der Patron der Michaelskapelle.
Die Michaelskapelle in Kranenburg entstand 1811 als Fachwerkbau in der Dorfmitte. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die baufälligen Fachwerkwände durch massiven, schlichten, roten Backstein ersetzt. Der Dachreiter über dem Westgiebel ist mit Kupfer verkleidet. Die Gestaltung des Innenraums entspricht im Wesentlichen dem Stand von 1811. Auf der Stiftungstafel von 1598 ist der Erzengel Michael im Kampf gegen den Drachen abgebildet. Der Erzengel ist auch der Patron der Michaelskapelle.
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