Seinen Namen trägt das Kötnerhuus in Düdenbüttel aufgrund seiner besonderen Historie. Während des Mittelalters wurden Bauern, die kein eigenes Land besaßen, als Kötner bezeichnet. In der Hierarchie standen sie unter den größeren Bauern und arbeiteten für sie als Tagelöhner. In Düdenbüttel trug der Hofbesitzer Tiedemann in der Umgangssprache den Beinamen Kötner oder Köter. Das Gebäude „An der Loge 14“ trägt daher den Namen Kötnerhuus.
Im Jahr 2000 konnte die Gemeinde Düdenbüttel das alte Reetdachhaus samt Grundstück erwerben. Doch was sollte aus dem Gebäude werden? Zur Diskussion standen der Abriss und Neubau eines Parkplatzes oder die Sanierung und Umnutzung des Kötnerhuus‘. Die Gemeinde entschied sich für den Erhalt und baute das Gebäude mit Hilfe von Fördermitteln um. 2003 wurde eine großzügige Außenanlage mit historischem Bauerngarten errichtet. Dieser wird bis heute mit viel Leidenschaft von engagierten Dorfbewohnerinnen und -bewohnern gepflegt. An jedem ersten Mittwoch im Monat gibt es außerdem den Klönschnack im Kötnerhuus.
Im Jahr 2000 konnte die Gemeinde Düdenbüttel das alte Reetdachhaus samt Grundstück erwerben. Doch was sollte aus dem Gebäude werden? Zur Diskussion standen der Abriss und Neubau eines Parkplatzes oder die Sanierung und Umnutzung des Kötnerhuus‘. Die Gemeinde entschied sich für den Erhalt und baute das Gebäude mit Hilfe von Fördermitteln um. 2003 wurde eine großzügige Außenanlage mit historischem Bauerngarten errichtet. Dieser wird bis heute mit viel Leidenschaft von engagierten Dorfbewohnerinnen und -bewohnern gepflegt. An jedem ersten Mittwoch im Monat gibt es außerdem den Klönschnack im Kötnerhuus.
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