Vortrag von Dr. Jost Eickmeyer, Eutin
Vom 18. zum 19. Jahrhundert wandelte sich die jahrtausendealte Kulturtechnik des Reisens sowohl logistisch als auch gesellschaftlich: neue Reisemittel (Eisenbahn, Dampfboot), neue Reisemöglichkeiten für bestimmte Gruppen (Bürgertum, Frauen) und nicht zuletzt neue Formen des Schreibens und Berichtens über Reisen. Der Vortrag widmet sich diesen Veränderungen anhand einiger ausgewählter gedruckter Reisetexte aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die mit Norddeutschland zusammenhängen. Es wird dabei weniger darum gehen, wer konkret wann wie wohin gereist ist, sondern vielmehr darum, wie und in welcher Form die Reisenden jeweils darüber geschrieben haben. Dr. Jost Eickmeyer ist Literaturwissenschaftler und leitet die Forschungsstelle zur historischen Reisekultur an der Eutiner Landesbibliothek.
Vom 18. zum 19. Jahrhundert wandelte sich die jahrtausendealte Kulturtechnik des Reisens sowohl logistisch als auch gesellschaftlich: neue Reisemittel (Eisenbahn, Dampfboot), neue Reisemöglichkeiten für bestimmte Gruppen (Bürgertum, Frauen) und nicht zuletzt neue Formen des Schreibens und Berichtens über Reisen. Der Vortrag widmet sich diesen Veränderungen anhand einiger ausgewählter gedruckter Reisetexte aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die mit Norddeutschland zusammenhängen. Es wird dabei weniger darum gehen, wer konkret wann wie wohin gereist ist, sondern vielmehr darum, wie und in welcher Form die Reisenden jeweils darüber geschrieben haben. Dr. Jost Eickmeyer ist Literaturwissenschaftler und leitet die Forschungsstelle zur historischen Reisekultur an der Eutiner Landesbibliothek.
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