Der Januarstreik 1918 – eine Generalprobe für die Novemberrevolution?
Vortrag: Prof. Dr. Benjamin Ziemann, Sheffield
Ab dem 28. Januar 1918 traten rund 530.000 Industriearbeiter in mindestens 69 deutschen Städten und Gemeinden für mehrere Tage in den Streik. Die im April 1917 gegründete Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD) hatten24. den Arbeitskamp vorbereitet.
In Berlin waren die Revolutionären Obleute um Richard Müller, den Branchenobmann der Dreher im Deutschen Metallarbeiter-Verband, federführend. Der Historiker Arthur Rosenberg hat den Januarstreik 1928 als eine „Generalprobe für die Novemberrevolution“ bezeichnet. Der Vortrag setzt sich kritisch mit dieser Wertung auseinander, um die Grenzen der Streikbewegung im Januar 1918 aufzuzeigen.
Zugleich ergeben sich daraus neue Perspektiven auf die deutsche Revolution im November 1918. Benjamin Ziemann ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Geschichte an der University of Sheffield.
Eintritt frei!
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