Dem Horizont entgegenblicken!
Julia Ostertag zeigt Malerei und Zeichnungen des ihr zur Heimat gewordenen Nordens.
Die Weite des Nordens ist die wichtigste Inspirationsquelle für die Künstlerin (geb.1970), die nicht nur in der Malerei, sondern auch in anderen Medien kreativ ist. Sie malt, zeichnet, schreibt – unter anderem für die Nordseezeitung – und dreht auch Dokumentarfilme.
Die Küstenlandschaften der Nordsee, das Wattenmeer, aber auch die Moore ziehen sich als wiederkehrendes Motiv durch ihre Werke - Spuren und Strukturen, die das Wasser hinterlässt und formt, der Wandel der Gezeiten im Spiel von Licht und Schatten.
„In meiner Malerei erschaffe ich Räume einer ursprünglichen Ruhe, die uns in der Hektik der heutigen Zeit mehr und mehr abhanden zu kommen droht“, erklärt Julia Ostertag.
Sie zeigt dabei eine große Bandbreite und spannt den Bogen von Konkret bis Abstrakt. Die über 30 ausgestellten Werke zeigen stilistisch zwei Richtungen: Landschaften in Acryl auf Leinwand, in Blau- und Erdtönen sowie detailgetreue Zeichnungen, in schwarz-weiß und Tusche gehalten. Als Grundierung der Leinwände dienen verschiedene Mischtechniken aus Spachtel, Gips und anderen Materialien, welche den weiten Panoramen zusätzliche Struktur verleihen.
Eine tragende und verbindende Bedeutung in ihren Bildern hat der Horizont. Er gibt ihnen enorme Raumtiefe mit den klaren Elementen Himmel und Meer, oben und unten, Erde und Wasser.
Für den Betrachter gibt es in diesen menschenleeren Landschaften unterschiedlicher Formate viel zu entdecken.
Julia Ostertag lebt im Cuxland bei Beverstedt, davor in Berlin und im Raum Hannover. Sie studierte Freie Kunst mit dem Meisterschülerabschluss an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sowie einige Semester an der Fachhochschule für Kunst und Design Hannover. Bereits in den 1990er und frühen 2000er Jahren stellte Julia Ostertag ihre Bilder in Galerien in ganz Norddeutschland aus.
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