Naturhighlights am Elbstrom

Vogelzug und Naturkieker

Die Natur im Alten Land am Elbstrom

Natur-Kieker, Natureum Niederelbe und Vogelzug

Schon fünf Minuten in der Natur verbessern die Stimmung und machen uns gesünder! Lassen Sie die einzigartige Landschaft auf sich wirken: das Alte Land am Elbstrom bietet faszinierende Naturerlebnisse. Elbluft schnuppern, auf Deichen flanieren, die Elbinsel Lühesand erkunden oder lieber ganz aktiv? Marsch, Moor und Geest mit den Natur-Kiekern erleben, auf den Lehrpfaden spannende Naturthemen erkunden, wandern auf sechs Rundwanderwegen rund um die Hansestadt Buxtehude oder das Natureum Niederelbe an der Ostemündung besuchen. Rotkehlchengesang am Frühlingsmorgen, ein Schmetterlingstanz auf einer blühenden Sommerwiese, der Duft des Herbstwaldes oder ein winterlicher Deichspaziergang inklusive! Es gibt soviel zu entdecken: vom Internationalen Vogelflughafen in Kehdingen bis hin zu Seehunden auf den Sandbänken der Elbe. Ein Highlight ist sicherlich auch das Oste-Natur-Navi, Daten einfach per App runterladen und los geht die Tour entlang der schönen Oste.

Highlights im Oktober: Kehdinger Wildganstage!

Jahresverlauf: Naturerlebnisse die begeistern

Apfelblüte, Deichpfleger & Kranichflug

März - Mai & Sep.-Okt.

April - Mai

März - April

März - Juni

März - April

Mai

Juni - Oktober

Mai - August

August - September

ganzjährig

ganzjährig

ganzjährig

Vogelzug der Wildgänse - Elbmarschen

Kehdingen im Norden der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom stellt eine Drehscheibe des Vogelzuges, einen regelrechten "internationalen Vogelflughafen" zwischen Arktis und Afrika dar. Jedes Jahr locken die Elbmarschen, Wiesen, Weiden und Wattgebiete der Unterelberegion Hunderttausende Zugvögel an. Im Frühjahr und im Herbst rasten pro Tag bis zu 85.000 Weißwangengänse (wegen ihrer schwarz-weißen Gefiedertracht auch Nonnengänse genannt) auf den weiten Außendeichsflächen – das entspricht 1/10 der Weltpopulation! Auch andere Wildgansarten wie Blassgänse, Graugänse und Kanadagänse sind zu beobachten. Siehe auch Elb-Marschenbrüter.

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Obstblüte im Alten Land

Im Frühjahr gibt es kaum eine Urlaubsregion in Deutschland, die in einer so faszinierenden Blütenpracht erstrahlt, wie die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom und es gibt nicht viele Orte mit mehr Obstbäumen, als im größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Nordeuropas. 18 Millionen Obstbäume verwandeln die Landschaft in ein Blütenmeer aus Apfelblüten und Kirschblüten.

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Moorfrosch - im Frühjahr gern mal blau

Ein blaues Wunder erleben können Sie in unserer Region im positiven Sinn: Im März und April möchte der unter Naturschutz stehende Moorfrosch gerne der Damenwelt imponieren und entwickelt zur Laichzeit eine intensive Blaufärbung. Der Moorfrosch ist im Kehdinger Land und auf der Stader Geest anzutreffen: im Kehdinger Moor, im Hohen Moor und im Aschhorner Moor. Hier findet er seinen idealen Lebensraum mit hohem Grundwasserstand, sumpfiges Grünland.

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Kraniche - Charaktervögel der Moore und Vögel des Glücks

Der Kranich lebt in den Sumpf- und Moorlandschaften unserer Region. Sein Bestand hat über die letzten Jahre stark zugenommen, sodass er nicht mehr zu den gefährdeten Arten zählt und in allen wiedervernässten Mooren im Landkreis anzutreffen ist. Die Brutzeit der Kraniche beginnt in den nördlich-gemäßigten Zonen zwischen April und Juni und dauert ca. 30 Tage. Zu Beginn der Brutzeit führen Kraniche, die sich zu einem Paar zusammengefunden haben, die typischen Tänze auf. Schon bei den Griechen galt er als Vogel des Glücks und besticht durch seine Anmut und seine spektakulären Balztänze, die er das ganze Jahr über aufführt, aber im Frühling am intensivsten zelebriert. Es ist gar nicht so leicht, ihn in der Luft von den Wildgänsen zu unterscheiden, denn beide Arten haben ein ähnliches Zugverhalten und gemeinsame Rastgebiete.

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Elbmarschenbrüter - Austernfischer, Rotschenkel, Uferschnepfe und Kiebitz

Die Kehdinger Elbmarsch ist eine wichtige Drehscheibe für den  internationalen Vogelzug. Es ist wie auf einem großen Flughafen ein ständiges Kommen und Gehen – eben ein "Internationaler Vogelflughafen". Bereits mit der ersten Märzsonne kommen die Kiebitze, die bald schon mit dem Brutgeschäft beginnen, lange bevor die Gänse und Schwäne abgezogen sind. Diese geben sich mit Uferschnepfen (dem Charaktervorgel der Elbmarschen), Rotschenkeln und Austernfischern sozusagen die Klinke in die Hand. Die einen gehen, die anderen kommen. Ist der Sommer eingezogen und das Brutgeschäft vorbei, kommen bereits Scharen von Graugänsen und Brandenten, um an der Unterelbe ihr Gefiederkleid zu wechseln. Gemeinsam warten sie auf den Herbst und auf die Ankunft der großen Nonnenganszüge.

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Wollgras"blüte" - Wollgrasfruchtstand

Das Wollgras ist die Charakterpflanze der Hochmoore. Die alljährliche Wollgras“blüte“ ist von Ende April bis Ende Mai als besonderes Naturschauspiel in den Mooren der Urlaubsregion zu beobachten. Im Gegensatz zur Obstblüte, die zur selben Zeit beginnt, handelt es sich bei dem weißen Schmuck des Wollgrases nicht um die Blüten, sondern um die Frucht.

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Die Erntezeit und ihre Früchte: Äpfel, Kirschen, Birnen....

Während die Blüte nur wenige Wochen andauert, ist dank der vielen verschiedenen Obstsorten mehrere Monate lang Erntezeit. Aus den farbenprächtigen Blüten sind knackige rote Früchte geworden und der Obstgarten Altes Land füllt sich prall mit frischem Obst. Ab Juni gibt es die Damen Alma, Valeska oder Regina zu kaufen. Diese Süßkirschen - ein Teil davon wird wegen ihrer Knackigkeit liebevoll als „Knubberkirschen“ bezeichnet - stellen neben dem Apfel das zweite Standbein der Obstbetriebe im Alten Land dar. Mit uns ist „gut Kirschen essen“: Auf immerhin gut 700 ha werden im Alten Land Süßkirschen, Sauerkirschen und Pflaumen/Zwetschen angebaut. Auch frische Erdbeeren gibt es hier natürlich ab Ende Mai.

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Fledermäuse - nachts aktiv in lauen Sommernächten

Auch in der Dämmerung lässt sich etwas ganz Besonderes Erleben. Wie rufen Fledermäuse, welche Fledermausarten sind im Alten Land am Elbstrom des Nachts unterwegs? Eine spannende und gefährdete Tiergruppe,  spannend für Kinder zu erleben. Nach ihrem Winterschlaf kann man die Fledermäuse in der Dämmerung der Sommermonate am Abendhimmel sehen.

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Wenn die Heide blüht

Goldbecker Heide - Auch im Landkreis Stade gibt es ein Heidegebiet. Die Naturoase Goldbecker Heide ist mit 7,5 Ha nur so groß, wie 10 Fussballfelder. Im August und September zeigt die Heide ihre lilane Pracht. Klein aber fein ist sie Landschaftsschutzgebiet mit reicher Flora und Fauna. 250 Bienen und Wespenarten wurden hier nachgewiesen, 120 Pflanzenarten, u.a. Wacholderbäume. Besonders ist die Goldbecker Heide auch dadurch, das hier bis 700 vor Christus mindestens 150 Grabhügel angelegt wurden, die Heideblüte legt sich über diese Hügel. Seit 1948 ist die Goldbecker Heide Landschaftsschutzgebiet. Weitere Infos in der Gebietsfaltkarte Goldbecker Heide.

Barger Heide - Die Barger Heide im Süden der Hansestadt Stade ist mit 36 ha das größte Sandheidegebiet im Landkreis Stade und Teil des Natura 2000 Gebietes des EU Naturschutznetzes – mit 145 Blütenpflanzen und 150 Nachtfalter-Arten. Auf großen Flächen der Barger Heide blüht die Besenheide Calluna.

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Seehunde, Sandbänke und Elbinseln

Die direkte Lage an der Elbe prägt die Urlaubsregion Altes Land am  Elbstrom durch den Hauptstrom Elbe und ihre Nebenflüsse. Die Welt am Elbstrom ist so facettenreich, bietet Natur, Erholung, Kultur. Sie ist Ausflugsziel und Naturerlebnis in einem. Die Elbe schuf im Laufe der Jahrtausende zahlreiche große und kleine Inseln und Nebenarme. Die Inseln der Urlaubsregion sind außergewöhnlich, insgesamt gibt es fünf. Die Inseln Schwarztonnensand (Kehdingen, Dochersen) und Hanskalbsand (Unterelbe zwischen Schulau und Neuenschleuse) stehen unter Naturschutz bzw. grenzen unmittelbar an Naturschutzgebiete. Die beiden Inseln Krautsand (Kehdingen) und Lühesand (Altes Land) sind zurecht beliebte Ausflugsziele. Hier kann man sogar Seehunde antreffen, die auf dem Watt Sonnenbaden. Die Sandbänke sind Ruhezonen für die Seehunde, hier werden auch im Juni und Juli die Jungtiere geboren. Von Mai bis September ist die Beobachtung der Seehundbänke daher nur aus sicherer Entfernung möglich.

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Brakenwald - der Urwald der Urlaubsregion

n der waldarmen Region zwischen Elbe und Weser zählt der
Brakenwald zu den herausragenden Landschaften. Er ist ein Wald aus dem Mittelalter und das größte naturnahe Laubwaldgebiet der Stader Geest. Als historisch alter Wald ist der Braken eine Oase für Tiere und Pflanzen, die hier seit Jahrhunderten eine Heimat finden (z.B. Feuersalamander, Leberblümchen, Stechpalme). Südlich von Harsefeld gelegen ist er bereits im Mittealter von den Benediktinermönchen des Klosters Harsefeld  vor Raubbau geschützt worden. So sind weite Teile des Braken bis heute eine eindrucksvolle Urlandschaft geblieben. So trägt der Braken das europäische Prädikat „Natura 2000“ – Gebiet. Details in der Gebietsfaltkarte Brakenwald. Wunderschön ist auch eine Wanderung durch das Auetal bei Harsefeld, ebenfalls "Natura 2000"- Gebiet. Details in der Gebietsfaltkarte "Das Auetal bei Harsefeld".

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Schafe & Deiche, Ebbe & Flut, Leuchttürme und Schiffe auf der Elbe

Blaue Flüsse und grüne Deiche durchziehen die Landschaft im Alten Land am Elbstrom. 75 km Hauptdeiche an der Elbe und ca. 100 km Schutzdeiche an Oste, Schwinge, Lühe bzw. Aue und Este schützen die Region vor Sturmfluten. Die Deiche schlängeln sich an der Elbe und ihren Nebenflüssen entlang von Kehdingen über Stade bis ins Alte Land und nach Buxtehude. Ob Ebbe oder Flut  – der Blick vom Deich ist immer ein anderer. Mal gleiten gewaltige Ozeanriesen, schnelle Segler oder Paddler und kleine Motorboote zum Greifen nah vorbei, wenige Stunden später waten Möwen und andere Wasservögel über den trockengefallenen Grund der Flüsse.

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Altes Land -Stade

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