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Museale Schätzchen

Von Mönchen, Kapitänen und Ziegelbrennern

Urlaubsteam

So vielfältig wie das Alte Land am Elbstrom selbst, so vielfältig ist auch unsere Museumslandschaft! Gerade in den "kleinen Schätzchen" gibt es viel Spannendes und Kurioses zu entdecken. Im kleinen, feinen Museum Harsefeld erfahren Sie (fast) alles über das einst bedeutende Grafengeschlecht der Udonen oder die Harsefelder Klosterzeit, "Stadensien" aller Art beherbergt das Baumhaus-Museum in Stade, direkt gegenüber dem imposanten Schwedenspeicher. 

Schwimmende Museen voller maritimer Geschichten sind die "Greundiek" oder das Museumskümo "Jan-Dirk"  - mindestens ebenso maritim geht es im "Haus der maritimen Landschaft Unterelbe" oder auf unseren Leuchttürmen zu - und wer noch mehr über die maritime Vergangenheit der Urlaubsregion wissen möchte, begibt sich ins Kehdinger Küstenschiffahrtsmuseum, einem unserer "großen Schätze".

Preußische Festungsarchitektur zeigt das mächtige Fort Grauerort in Stade-Abbenfleth, und als letzte von einstmals über hundert Ziegeleien in Kehdingen öffnet das Klinkerwerk Rusch seine Tore mit dem beeindruckenden Ringofen!

Staunen Sie in unseren musealen Schätzchen - aber besuchen Sie auch unsere musealen Highlights: den Schwedenspeicher, das Kunsthaus und das Freilichtmuseum in Stade, das Schloss Agathenburg, das Natureum Niederelbe mit Elbe-Küstenpark, das Buxtehude.Museum, das Museum Altes Land oder das Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum!

Aber jetzt erst einmal eintauchen in die wunderbare Welt der Museumsschätzchen!

 

 

Museum Harsefeld

Öffnungszeiten:
Di - So 15.00 - 18.00 Uhr, So und Feiertage auch 10.00 - 12.00 Uhr.

Kontakt:
Am Amtshof 3
21698 Harsefeld
Tel.: 0 41 64 / 69 10

Das Museum Harsefeld befindet sich im Klosterpark. Auf dem Gelände eines alten Benediktinerklosters zeigt das ehemalige Gerichtshaus eine Dauerausstellung zum Thema: “Eine Zeit im Wandel – Burg, Stift, Kloster Harsefeld". Sie können hier die Geschichte des bedeutenden Harsefelder/ Stader Grafengeschlechtes der Udonen entdecken. Anfang der 1980er Jahre wurde das ehemalige Klostergelände freigelegt und Archäologen bereiteten die Fundamente als begehbares Bodendenkmal auf. Die Grabungsergebnisse werden im Museum präsentiert. Im Obergeschoss sehen Sie die Ausstellung: "5000 Jahre Leben an der Aue" zur Vor- und Frühgeschichte der Region und weitere spannende Exponate. Wechselnde Sonderausstellungen runden das Programm ab. Der Eintritt ins Museum ist frei.

Weitere Infos zum Museum gibt es auf der Seite des Museums.

Heimat- und Schulmuseum Himmelpforten

Öffnungszeiten:
So.: 14.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Kontakt:                                             
Poststraße 6                                     
21709 Himmelpforten
Tel.: 0 41 44 / 82 09

Schulunterricht wie vor 100 Jahren – mit Griffel und Schiefertafel – können Sie im Schulmuseum erleben. In einem Klassenzimmer der 1875 erbauten Schule sieht alles aus wie früher, sogar ein Bild vom Kaiser Wilhelm hängt an der Wand. Selbst der Museums-Schulmeister sieht mit gezwirbeltem Bart und schwarzem Anzug aus, als stamme er aus einer anderen Zeit. In der ersten Reihe saßen die Erstklässler, ganz hinten die älteren Schüler. Dreißig Schulstunden hatten die Kinder früher, davon 20 Stunden Religionsunterricht. Reisegruppen und Schulklassen können nach Vereinbarung das Museum besuchen und an einer Unterrichtsstunde teilnehmen.

Informationen zum Heimat- und Schulmuseum gibt es auch auf der Webseite des Christkinddorfs Himmelpforten.

Weihnachtsmannhaus Himmelpforten

Öffnungszeiten:
Mo. - So.: 9.00 - 16.00 Uhr, So. 10.00 - 13.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Kontakt:                                  
Christkindplatz                                      
21709 Himmelpforten 
Tel.: 0 41 41 / 2 36 77 05                      
Tel.: 01 71 / 3 16 80 16

Das "Christkinddorf Himmelpforten" macht seinem Namen alle Ehre und das nicht nur hier in der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom, sondern auch in der ganzen Welt. So kann man beispielsweise zur Weihnachtszeit den Christkindmarkt und das Weihnachtspostamt in Himmelpforten besuchen, das jedes Jahr zur Weihnachtszeit Tausende von Wunschzetteln erhält - die Kinder aus aller Welt geschrieben haben.
Wer jedoch auch über das Jahr ein wenig weihnachtlichen Glanz erleben möchte, kommt am besten auf einen Sprung in das Weihnachtsmannhaus vorbei. Beim Schlendern entlang der verschiedensten Ausstellungsräume kann man genau 1.000 Weihnachtsmänner und ein Christkind in ihrer ganz eigenen Welt bestaunen.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Webseite des Christkinddorfs Himmelpforten.

Handwerksmuseum Horneburg

Öffnungszeiten: 1. und 3. So. im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr, Di. - Do. 9.00 - 12.00 und nach Vereinbarung.

Kontakt:                                         
Marschdamm 2c                          
21640 Horneburg
Tel.: 0 41 63 / 63 20

In einem alten Pferdestall zeigt das stimmungsvolle Museum einen Ausspann mit Sattelkammer und vollständingen Werkstätten von Handwerkern, die für das vorindustrielle Fuhrwesen arbeiteten. Zur Gutsanlage in Horneburg gehörte auch ein Gutspferdestall mit Wagenremise. In dem 1870 auf den mittelalterlichen Fundamenten als schiefergedeckter Backsteinbau errichteten Gebäude ist seit 1996 das Regionalmuseum für Ausspann, Fuhrwesen und zugehöriges Handwerk untergebracht.

Dieses "Museum zum Anfassen" bewahrt und zeigt aus der Horneburger Handwerksgeschichte Beispiele typischer Werkstätten des Fleckens, dessen Post- und Geldgeschichte, eine Wagen- und Kutschensammlung und einen Ausspann (Gasthof) von 1830. Neben dem Marstall sind die alte Pferde- und Wagenschwemme und Pferdetränke erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Horneburg.

Feld- und Kleinbahnmuseum Deinste

Öffnungszeiten: Mai bis September, 1. und 3. Sonntag.

Kontakt:                         
Bahnhofstraße              
21717 Deinste
Tel. 0 41 41 / 8 79 21; Tel. 0 41 49 / 12 44 (Kleinbahnhof, nur an Fahrtagen)

Zum historischen Fahrzeugpark des Museums gehören unter anderem Dampf- und Motorlokomotiven sowie Personen- und Güterwagen. Auf 600 Millimetern Spurweite geht es auf einer Feldbahnspur vom Bahnhof Deinste hinaus in die Deinster Feldmark. Zudem können Sie die historischen Fahrzeuge besichtigen. Eine Fahrt mit Museumsbesuch dauert ca. 45 Minuten. Besonders begehrt sind die Nikolausfahrten am 1. und 2. Dezember-Wochenende.
Weitere Informationen bekommen Sie direkt auf der Homepage.

Baumhausmuseum Stade

Öffnungszeiten:
Apr. -  Okt.: Sa 15.00-17.00 Uhr, So 14.00-17.00 Uhr, Nov. - März So 15.00 - 17.00 Uhr.

Kontakt:                                          
Wasser Ost 28                                 
21682 Stade
Tel.: 0 41 41 / 4 54 34

Das in Privatinitiative aufgebaute Museum zeigt eine Sammlung von Fotos, Dokumenten, historischen Ziegeln und vieles mehr rund um Stade der letzten drei Jahrhunderte, sogenannte "Stadensien" aus den letzten drei Jahrhunderten. Die Sammlung gibt Einblicke in das bürgerliche und gewerbliche Leben im alten Stade. Das alte Fachwerkhaus diente einst als Dienstgebäude des Hafenmeisters, der den Baum - einen über das Wasser gedrehten Holzstamm am Eingang des alten Stader Hafens - bediente. Damit konnte der alte Hafen der Hansestadt verschlossen werden.

Weitere Infos über das Baumhausmuseum und seine Öffnungszeiten gibt es auf der Internetseite der Stade Tourismus GmbH.

Museumsschiff Greundiek

Kontakt:
Verein Alter Hafen
Stadthafen Stade
Tel.: 0 41 41/ 8 39 32
Tel.: 01 51 / 8 89 56 13

Die Greundiek ist ein schwimmendes Museum und liegt im Stader Hafen vor Anker. Früher transportierte die Greundiek Holz aus Schweden und Finnland oder Kohle aus England in die Hansestadt. Das historische Küstenmotorschiff - kurz Kümo - ist als technisches Kulturdenkmal Niedersachsens eingetragen. Weitgehend im Originalzustand erhalten und seit 2001 wieder seetüchtig. Sie ist Botschafterin der "Maritimen Landschaft Unterelbe". Sie fährt in alter Tradition Häfen in der Region und Städte im Ostseeraum an. Hier finden Kulturveranstaltungen statt und in den Sommermonaten werden Tages- oder Kurzfahrten auf Schwinge und Elbe durchgeführt.

Weitere Infos gibt es auf der Website der Greundiek.

Festung Grauer Ort - Stade

Öffnungszeiten:
Apr. - Okt.: So u. Feiertage 10.30 - 18.00 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung.
Kontakt:                                             

21683 Stade-Bützfleth                       
Ortsteil Abbenfleth
Tel.: 0 41 46 / 92 97 01

Nahe Abbenfleth befindet sich das eindrucksvolle Artilleriefort Grauerort, das von 1869 bis 1879 von Preußen zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe errichtet wurde. Brücken, Wassergräben, Katakomben, Kasematten und Schießscharten - hier können Sie in eine vergangene Zeit eintauchen. Ein großflächiger Abenteuerspielplatz für Ihre Kinder. Das achteckige Fort mit Arena ist ein beeindruckendes Denkmal der Geschichte und noch fast ursprünglich erhalten. Die heute denkmalgeschützte Anlage ist ein Typbau preußischer Festungsarchitektur. Neben Führungen finden auch verschiedene Veranstaltungen, z.B. Konzerte und Ausstellungen, statt.

Eine Cafeteria lockt Gäste mit einem köstlichen Kuchen- und Frühstücksangebot. Außerdem können Rundfahrten mit der Kleinbahn um das Gelände der Festung gemacht werden.

Mehr Infos zur Festung Grauerort und den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Klinkerwerk Rusch - Drochtersen

Öffnungszeiten:
Klinkerwerk und Museumscafé öffnen an manchen Tagen im Jahr.

Kontakt:                                               
Ritscher Außendeich 2                    
21706 Drochtersen
Tel.: 0 41 48 / 61 01 30

Seit 1881 besteht das Klinkerwerk Rusch in Drochtersen-Ritsch. Um das Jahr 1900 war das Werk eine von mehr als hundert Ziegeleien an der Niederelbe, mittlerweile ist das in vierter Generation geführte Werk die einzige Ziegelei im Elbe-Weser-Raum und der einzige Betrieb in Norddeutschland, der noch mit einem traditionellen Ringofen arbeitet. Pro Saison werden ca. 2 Mio. Steine produziert - auf sehr ähnliche Weise wie früher.

An mehreren Tagen im Jahr öffnet das Klinkerwerk seine Tore, um Ihnen die überlieferte Herstellungstechnik in einer Führung nahe zu bringen: Wie wird der Ton aus der Elbmarsch zu Klinkern? Darüber hinaus können besondere Termine für Schulklassen und andere Besuchergruppen verabredet werden. Es gibt ein Cafe am Klinkerwerk Rusch und seit 2009 ist das Klinkerwerk Rusch zudem Partner des Kiekeberg Museums.

Tipp: Ein Besuch des Freilichtmuseums am Kiekeberg lohnt sich. Über 40 historische Gebäude, interaktive Ausstellungen und traumhafte Außenanlagen, ideal für Kinder.

Weitere Informationen zum Klinkerwerk Rusch hier.

Museums-Kümo MS "Jan-Dirk"

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung.

Kontakt:
Hafen Krautsand (Ruthenstrom)
21706 Drochtersen
Tel. 0 41 43 / 50 77

Das denkmalgeschützte fahrbereite Küstenmotorschiff ist noch weitgehend im Originalzustand erhalten. Es entstand nach der Bauart Weselmann im Jahr 1950 in Cuxhaven. Im Sommer ist es im Hafen Krautsand-Ruthenstrom zu besichtigen, im Winter in Wischhafen.

Weitere Infos zum Schiff finden Sie hier. Zur Museums-Kümo "Iris-Jörg" geht es hier.

Baljer Leuchtturm

Öffnungszeiten:
Juli und August Di - Do und Sa - So 10.00 - 18.00 Uhr.
Kontakt:
Tel.: 0 47 53 / 7 97
Anfahrt über Elbe-Radweg oder von Balje-Hörne über Gellertweg. Fußweg vom Parkplatz am Deich ca. 400m.

Naturerlebnisstation und Maritimes Kulturdenkmal direkt an der Elbe im Naturschutzgebiet. Aus dem Lampenraum geht der Blick über die gesamte Elbmündung und die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals. Der alte Leuchtturm bei Balje im Naturerlebnis Kehdingen wurde 1980 durch das moderne Oberfeuer Balje ersetzt. Heute ist dieser 1903 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Turm zeitweise für Besucher geöffnet, innen befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte dieses maritimen Bauwerks und zur heimischen Vogelwelt. Es gibt keinen schöneren Blick auf die Elbe, die Schleusenanlagen, den Lotsenwechsel und den Schiffsverkehr.

Infos und auch die Öffnungszeiten des Baljer Leuchtturms befinden sich auf der Website des Fördervereins Baljer Leuchtturm v.1904 e.V.

Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe

Öffnungszeiten:
15. März - 15. Nov.: Do - So und Feiertage 10.00 - 15.00 Uhr. Während der Blütezeit und der Sommerferien zusätzlich Mo - Mi 10.00 - 15.00 Uhr. Im Haus befindet sich eine Tourist-Information.

Kontakt:                                          
Kirchenstieg 30                                
21720 Grünendeich
Tel.: 0 41 42 / 88 94 10

Die ehemalige Seefahrtsschule in Grünendeich ist heute Sitz der Geschäftsstelle der Maritimen Landschaft Unterelbe und des Tourismusverbandes.
Im Erdgeschoss erhält der Besucher Informationen zu den maritimen Highlights der gesamten Unterelbe. Im Ausstellungsbereich befindet sich das begehbare Modell des Unterelbelaufes unter dem Motto "Meer erleben an der Elbe". Wer sich einmal als Kapitän fühlen möchte, geht in die obere Etage. Die Kapitänsbrücke lädt zu einem Blick über die Elbe ein. Auf der original ausgestatteten Brücke können Sie selbst das Steuerrad in die Hand nehmen. Eine besondere Attraktion sind Vorführungen im hauseigenen Planetarium. Ein in Astronomie geschulter Kapitän entführt Sie in die Welt der Sterne und Galaxien.

Weitere Infos zu der Geschäftsstelle der Maritimen Landschaft Unterelbe und zu den Öffnungszeiten hier.

Twielenflether Leuchtturm

Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Kontakt:                                                   
Twielenfleth Am Deich                        
21723 Twielenfleth
Tel. 0 41 41 / 7 68 13

Im alten Twielenflether Leuchtturm von 1893 im Obstgarten Altes Land können Schiffsmodelle aus der Zeit des Leuchtturmbaus bis heute bestaunt werden. Das Wahrzeichen hat beinahe 100 Jahre lang den Schiffen auf der Niederelbe den Weg gewiesen. Von der Aufnahme des Leuchtbetriebes im Jahre 1893 bis zur Ablösung durch einen modernen Nachfolger am 12. Oktober 1984 (auf dem Foto zu sehen) passierten die unterschiedlichsten Schiffe Hollern-Twielenfleth. Heute erhalten Sie hier einen Überblick über die Vielfalt und Entwicklung der Schifffahrt.

Weitere Infos erhalten Sie hier.

Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen

Öffnungszeiten:
Mi. 13.00 - 16.30 Uhr und nach Vereinbarung.

Kontakt:                                       
Harsefelder Str. 44a                     
21682 Stade
Tel.: 0 41 42 / 35 52

Im Patenschaftsmuseum werden Einblicke in die Lage, Geschichte und Besonderheiten der Goldaper Region gegeben. Das „Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen“ zeigt eine umfangreiche Sammlung zur Goldaper Regionalgeschichte, zum ostpreußischen Brauchtum und gesellschaftlichen und kulturellen Leben im Kreis Goldap bis 1944. Es soll gemäß des Patenschaftsauftrags das Wissen über und die Erinnerung an das bis 1945 deutsche Ostpreußen wachhalten. Gleichzeitig ist es Treff- und Anlaufpunkt für die vertriebenen, geflüchteten und ausgesiedelten Goldaper und ihre Nachkommen und Freunde.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Stade Tourismus GmbH.

Altes Land -Stade

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