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Genussreiche Landerlebnisse

Von Bauernhofferien, Gärten, Parkanlagen und dem Erkunden der Milchstraße

Kommen Sie raus auf´s Land! Erleben Sie einen (ent)spannenden Bauernhofurlaub im Alten Land am Elbstrom oder machen Sie Ferien auf dem Obsthof - entweder zwischen blühenden Apfelbäumen oder knackfrischem Obst. Naschen ist natürlich erlaubt!

Bei einer Radtour auf der Niedersächsischen Milchstraße gibt´s allerlei Lehrreiches rund um die Milch zu erfahren, und sogar eine gläserne Molkerei liegt am Wegesrand. Zahlreiche Gärten und Parks laden zum Spazierengehen ein und im Naturparadies Kehdingen stehen die Tore einiger imposanter Gutshöfe offen.

Bauernhofferien und Urlaub auf dem Obsthof

Zwischen Strohballen und Apfelkisten

Der Obstanbau im Obstgarten Altes Land, die Pferdezucht im Naturerlebnis Kehdingen sowie unzählige Milchviehbetriebe und Spargel- oder Kartoffelanbau auf der Landschönheit Stader Geest - Bauernhöfe und Obstanbaubetriebe prägen das Bild der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom. Über dreißig Obst- und Bauernhöfe haben ihre Türen auch für Feriengäste geöffnet und bieten gemütliche Ferienwohnungen oder Gästezimmer an.

Genießen Sie unvergessliche Ferien unter dem Reetdach eines typischen Altländer Fachwerkhauses, schauen Sie dem Obstbauern bei der Kirsch- oder Apfelernte über die Schultern und erleben Sie hautnah die Abläufe in einem modernen Obstanbaubetrieb - täglich frisches Obst naschen natürlich inklusive! 

Ferien auf dem Bauernhof bedeutet neben viel frischer Landluft auch, sich morgens vom "Muh" der Kühe wecken zu lassen und unbeschwert im Stroh herumzutoben - und nicht nur kleine Jungenherzen schlagen schneller, wenn es mit dem Trecker auf große Feldfahrt geht!  Einige Betriebe in der Urlaubsregion sind außerdem Teilnehmer am Projekt "Bett und Box" - hier steht auch dem Urlaub mit dem eigenen Pferd nichts im Wege.

Sie wollen traditionelles Landleben live erleben und ganz nah dran sein an der Natur? Dann fordern Sie doch unser Gastgebermagazin an - oder gehen Sie gleich hier auf Unterkunftssuche

Die Niedersächsische Milchstraße

Wie kommt die Milch aus der Kuh in die Tüte

Entlang der Niedersächsischen Milchstraße dreht sich alles um die Milch! Milchviehbetriebe und eine "gläserne Molkerei" geben Antwort auf zahlreiche Fragen rund um die Milchproduktion und die Milchviehhaltung. Die teilnehmenden Landwirte öffnen nach Voranmeldung ihre Tore für eine Hofbesichtigung: Sie dürfen einen Blick in einen Boxenlaufstall werfen oder lernen eine Milchtankstelle kennen. Als Gruppe können Sie Ihr neues Wissen rund um die Milch später testen und das Milchmagister erlangen.

Auf vier Radtouren zwischen 27 und 57 Kilometern erhalten große und kleine Radler Einblicke in die moderne Milchviehwirtschaft. Die Touren können miteinander kombiniert, aber auch abgekürzt werden.

Die Flüsse Elbe und Oste prägen die Region, die auf der Niedersächsischen Milchstraße erfahren werden kann. Entlang der Ostemarsch, durch ausgedehnte Moorgebiete, über die Stader Geest und durch die waldreiche Wingst im Cuxland führen die abwechslungsreichen Touren. Milchwirtschaft und Viehzucht sind aus dieser Region nicht wegzudenken, ausgedehnte Weiden, einsame Moorhöfe und beschauliche Dörfer prägen das Bild. Und bei einem Ausflug nach Stade darf  hanseatische Stadtluft geschnuppert werden!

Mehr Informationen zu den einzelnen Touren und zu den teilnehmenden Höfen gibt es auf der Webseite der Niedersächsischen Milchstraße.

Gärten, Parks & Gutshöfe

Versteckte Gärtchen, ein historischer Klosterpark & ehrwürdige Gutshäuser

Im Alten Land am Elbstrom kommen auch Liebhaber von gepflegten Gartenanlagen und Parks auf ihre Kosten.

Zwischen April und Juni öffnen die Besitzer von besonders schönen Gärten der Urlaubsregion im Rahmen des Projektes "offene Pforten" ihre Tore, um Gartenfreunde aus nah und fern an der blühenden Schönheit dieser Gärten teilhaben zu lassen.

Der historische Klosterpark in Harsefeld und die Stader Wallanlagen sind heute beliebte Ziele für Spaziergänge oder auch hochkarätige Veranstaltungen, und im Naturerlebnis Kehdingen entstanden aus dem Reichtum durch die erfolgreiche Zucht hannoverscher Warmblutpferde einige imposante Gutshöfe und Herrenhäuser.

Offene Gärten im Alten Land am Elbstrom

Niedersachsen ist ein Gartenland! Und so laden zahlreiche Teilnehmer an den "Offenen Pforten" Niedersachsens herzlich ein, einen Blick in ihre privaten Gartenreiche zu werfen. Gartenfreunde zeigen dabei ihre liebevoll und kreativ gestalteten Kleinode und geben den Besuchern Tipps zum Gärtnern. Zahlreiche Gärten zeigen dabei typisches aus der Gartenkultur ihrer Region. Die Aktion "Offene Gärten Stade und Umgebung" gibt es seit 2010 und ist seitdem eine jährlich wiederkehrende Attraktion im Alten Land am Elbstrom. Zehn private Gärten zwischen dem Obstgarten Altes Land und dem Naturerlebnis Kehdingen öffnen auch in diesem Jahr vom 5. Juni bis zum 26. Juni jeweils von 10 -18 Uhr wieder ihre Pforten für interessierte Besucher.


Das aktuelle Programm des Projektes "offene Gärten in Stade und Umgebung" können Sie sich als PDF herunterladen, auf der Webseite des Projektes finden Sie außerdem weitere Informationen.

Öffentlich zugänglich sind außerdem der Nutz- und Ziergarten mit Kräuterbeeten auf dem Beekhoff in Beckdorf, der Heimathof Drochtersen-Hüll oder die historische Hofanlage in Bliedersdorf. Diese Gärten wurden nach historischen Vorbildern angelegt und bepflanzt und damit blühende Zeugen früherer Gartenkultur. Gehen oder fahren Sie mit offenen Augen durch unsere schöne Gegend. Sie werden in vielen Ortschaften noch alte Reethäuser mit altem Baubestand und eben urgemütlichen Gartenanlagen finden. 

Schlossgarten, Klosterpark und Wallanlagen

Nicht nur private Gartenkleinode, sondern auch große, historische Parkanlagen finden sich im Alten Land am Elbstrom: Im verwunschenen Park von Schloss Agathenburg mit seinen Teichen können Naturfreunde die Seele baumeln lassen. Gelegen am Geesthang bietet sich immer wieder ein weiter Blick über das Elbtal, auch der Skulpturenpark des Schlosses kann über die verschlungenen Pfade erkundet werden. Der duftende Rosengarten mit seinen gestutzten Buchsbaumhecken erinnert an barocke Gartenkunst.

Mittelpunkt Harsefelds ist der wunderschöne und weitläufige Klosterpark, der mit seinem Labyrinth aus Grundmauern der Ruine eines Benediktiner-Klosters samt Kapelle davon zeugt, dass Harsefeld einst ein sehr bedeutender Klosterstandort war. Zum Klosterpark gehören außerdem die St. Marien- und Bartholomäikirche aus dem 15. Jahrhundert, das Museum Harsefeld und der Amtshof mit der Friedrich-Huth-Bücherei und einem Café im Klosterkeller. Im westlichen Teil des Klosterparks befinden sich die Klosterteiche mit Rosenbornquelle. Auf der ausgeschiderten Klostermeile lassen sich alle Sehenswürdigkeiten des Klosterparks "erwandern". Außerdem ist der Klosterpark immer wieder Ort unterschiedlichster Veranstaltungen vom Open-Air-Konzert bis hin zum Harsefelder Herbstzauber-Markt. Wo sonst spielt Heino im Klosterpark auf?

Rund um Stades malerische Altstadt verläuft noch heute der Burggraben als Teil der alten Stadtbefestigung. Angrenzend an den Burggraben befinden sich die historischen Wallanlagen aus der Stader "Schwedenzeit", die bis auf einzelne Schleifungen erhalten geblieben sind. Die Nutzung dieser barocken Wallanlagen war Stades Partnerprojekt der Internationalen Gartenschau 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg, damals lautete das Motto: "Festung wird Park". Entstanden ist eine Parkanlage mit vielfältigen Freizeit-, Erholungs- und Erlebnisräumen, die die historische Stader Altstadt umschließt. Es gibt einen Rund- und teilweise auch Radwanderweg entlang der ehemaligen und teilweise noch vorhandenen Bastionen - und wer nicht selber laufen möchte, hat während einer Fleetkahn- oder Gondelfahrt oder per Kanu und Tretboot die Möglichkeit Stade von der Wasserseite zu entdecken. Oder wie wäre es mit Stand-Up-Paddling vor historischer Kulisse? Die Möwen und Enten werden applaudieren.

Gutshöfe und Rittergüter

Besonders im Naturerlebnis Kehdingen gibt es durch den überaus großen Erfolg der Kehdinger Pferdezucht und den daraus entstandenen Reichtum, aber auch aus der Tradition der mittelalterlichen Ritterschaften noch zahlreiche herrschaftliche Gutshöfe und Rittergüter. Ganz überwiegend befinden sich diese im Privatbesitz ritterschaftlicher Familien, einige wenige können jedoch auch - zumindest von außen - besichtigt werden. Insgesamt gibt es heute noch 34 bewirtschaftete ritterschaftliche Güter.

Von außen zu besichtigen und sehr eindrucksvoll ist beispielsweise das Gut Neuensteden in Freiburg, auf dem ebenso wie auf dem Gut Deckenhausen bei Krummendeich heute noch eine erfolgreiche Pferdezucht betrieben wird. Auch das Gut Rutenstein bei Freiburg mit seinem herrschaftlichen, im neugotische Stil erbauten Haupthaus und dem etwa 300 Jahre alten, reetgedeckten Niedersachsenhaus oder das  Schloss Stellenfleth zwischen Freiburg und Krummendeich sind sehenswert. 

Mitten in Oederquart liegt das denkmalgeschützte Gut Oerichsheil, es besteht aus dem 1590 erbauten Wohnhaus, alten Wirtschaftsgebäuden und einem riesigen Parkgelände. Ebenfalls bei Oederquart befindet sich der Ziegelhof - einer der bedeutendsten Niedersachsenhöfe zwischen Elbe und Oste. In Freiburg steht das zum Hotel und Restaurant umgebaute Gut Schöneworth Besuchern offen - übrigens ein traumhafter Ort zum Heiraten-, und auf dem Gut Hörne mit dem neugotischen Gutshaus aus dem Jahr 1872 werden heute Feriengäste empfangen.

Von außen sehenswert - beispielsweise bei einer Radtour auf der Mühlenroute - ist auch das Gut Schwinge und sein gut erhaltener Landschaftspark mit Elementen der englischen Gartenkunst.

Altes Land -Stade

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